Reissorten
Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl verschiedener Reissorten. Wie unterscheiden sich die einzelnen Sorten voneinander? Wir erhalten regelmäßig Anfragen von Kunden, welche Reissorte sich für welches Gericht eignet und wie man die jeweilige Sorte zubereitet. Hier ein kurzer Überblick über die unterschiedlichen Arten von Reis. In der japanischen Küche kommt hauptsächlich rundkörniger und mittelkörniger Reis zum Einsatz. Die beiden Sorten werden pur gegessen, für Sushi verwendet und als Beilage zu vielen Gerichten gereicht. Unter gesundheitsbewussten Personen ist brauner Reis sehr beliebt. Süßer Reis wird für Klebreisgerichte (z. B. für roten Sekihan-Reis) und zur Herstellung von Mochi - einem klebrigen japanischen Reiskuchen - verwendet. Weißer Rundkornreis Weißer Rundkornreis hat typischerweise runde, halb durchsichtige Körner und ist der in der japanischen Küche am meisten verwendete Reis. Daneben gibt es selbstverständlich auch weitere Reis-Varianten, mit denen auch beim Kochen gute Ergebnisse erzielt werden wie Nishiki, der Reis mit mittelgroßem Korn. Reis wird pur gegessen oder mit Gemüse, Hühnchenfleisch oder Bohnen vermischt; außerdem ist er Bestandteil von Sushi- und Donburi-Gerichten. Rundkornreis hat kurze, dicke, beinahe runde Körner. Gekochter Rundkornreis ist weich und etwas klebrig. - Tamanishiki Super Premium Rundkornreis
Mittelkörniger Reis Mittelkörniger Reis hat kürzere und breitere Körner als Langkornreis. In gekochtem Zustand ist er weich und feucht und klebt etwas mehr als sein langkörniger Verwandter. - Nishiki - Mittelkörniger Reis, Premiumqualität
- Nagomi - Premium Sushi-Reis
- Ichiban - Premium Sushi-Reis
Brauner Reis (Naturreis) Beim braunen Reis wird nur die äußere, unverdauliche Spelze (Kornhülse) entfernt. Gekochter brauner Reis ist etwas „bissiger“ als anderer Reis und hat ein nussartiges Aroma. Naturreis hat eine hellbraune Farbe, weil die äußeren Schichten des Reiskorns, die besonders viele Mineralien und Vitamine (insbesonder B-Vitamine) enthalten, nicht entfernt wurden. - Nishiki Brauner Schnellkochreis
Süßer Reis Süß- bzw. Klebreis hat kurze, dicke Körner und ist von Opakglas-weißer Farbe. Beim Kochen verlieren die Körner ihre Form; der Reis wird sehr klebrig. - Hakubai - „Mochigome“ Süßer Klebreis
Langkornreis- und Duftreissorten mit ihrer leichten, lockeren Beschaffenheit bzw. wegen und ihrem speziellen Aromas kommen in der japanischen Küche eher selten zum Einsatz. Für die chinesische und südasiatische Küche eignen sie sich dagegen sehr gut. Langkornreis Langkornreis hat lange, schlanke Körner, die 4- bis 5-mal so lang wie breit sind. Auch nach dem Kochen bleibt der Reis leicht und locker, die Körner kleben nicht zusammen. In den meisten chinesischen Restaurants wird zu den Speisen Langkornreis gereicht. Langkornreis ist die perfekte Grundlage für Reis-Pilaw. Basmati-Reis Duftreissorte aus Pakistan und Indien. Basmati-Reis wird auch in den USA angebaut. Er hat einen natürliches Aroma, sein Geschmack erinnert an frisch geröstetes Popcorn oder Nüsse. Im Kochtopf quillt der Reis nur der Länge nach - das Ergebnis sind lange, dünne Reiskörner, die auch nach der Zubereitung noch duftig und locker sind. Jasmin-Reis Duftreissorte, die in den USA und Thailand angebaut wird. Aroma und Geschmack von Jasmin-Reis erinnern an frisch geröstetes Popcorn oder Nüsse; er hat eine zarte, weiche Konsistenz und seine Körner haften hauchzart aneinander.
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